Lauf- und Arbeitstagebuch eines Langläufers
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Hinweise zu dieser Seite: Ich versuche hier ein Tagebuch mit einigen Meinungsäußerungen oder Aufsätzen 
zu schreiben. Kennt jeder schon von meiner lückenhaften ersten Seite aus 2010.
Das Jahr 2011 finden sie hier.

Donnerstag 19. Januar 2012

Es ist wieder so ein Tag wo ich mich hasse. Regen und drinne bleiben, lieber diese Kiste bedienen als Laufen.
Entscheidend ist aber auch die Enge bis zum Beginn der Arbeit. Ein Wenig baumeln lassen tut da sehr gut, vor
dem Stress. Schließlich muss ich bis 21:00 Uhr durchhalten. Das schlechte Gewissen nagt aber doch. Muss es
aber nicht. Also: Alles wird gut!

Dienstag 17. Januar 2012

Ein Wort zu meiner Stundenrunde. Sie ist nur schnell in einer Stunde oder weniger zu schaffen. Sie hat drei
Teile und ist der derzeitige Gradmesser meiner Tempoeinheiten. Ich mache diese Runde mit Ein- und Auslauf.
wobei der weitere Auslauf auch nach der Zielzeit zum "Cooldown" noch weitergehen kann (ausgehen). 
Ich spüre deutlich die Unterschiede zu Teil 1 und Teil 3. Im dritten Abschnitt bin ich wesentlich besser als im
ersten Teil. Der eigentliche Test ist mit knapp 3,7 Km Teil 2. Er wird so schnell wie möglich gelaufen.

Samstag 7. Januar 2012

Heute wäre Günter Wand 100 Jahre alt geworden. Heute weis ich das ich einige Unikate seines Alterswerkes
im CD-Schrank habe. Also Spitzenmusik vom besten Dirigenten. Dagegen ist Karajan ein Waisenknabe und Weich-
spüler.
Und? Wir haben noch einen Bundespräsidenten. Aber allmählich möchte ich abfällig werden. 
Dieser abgeschoben Konkurrent unserer Kanzlerin ist seinem Amt nicht gewachsen. Aber das geforderte
"zurück zu Gauck", oder wieder politisch pro "Schäuble", sind armselig. Aber so wird es wohl kommen. Nur für
Herrn Gauck bitte ich um Größe und das er dankend ablehnt. Auch Schäuble könnte diese Größe zeigen.
Hoffentlich! Dann kann ich diesen Mann achten. 
Und die Bundesversammlung? Wäre achtenswert, wenn kein Allgemeinplatz belegt wird, sollte diese Abziehfigur
zurücktreten. Das hatten wir schon bei seiner Wahl. Da wäre wahre Größe Gauck gewesen. Oder?
Wir wären heute bei der schwächelnden FDP endlich bei Neuwahlen.
Und? Ist das Volk kalkulierbar? Ich fürchte ja. Und der Spruch "Die Dummen sterben nie aus!" würde auch für
diese Wahlen gelten. Achtlose Nichtwähler ohne Fleisch und Substanz und die restlichen werden von den
Dummen dominiert. Ein Graus! Ich habe leider derzeit zu wenig Zeit für Politik, würde da aber gerne mal einen
Ortsverband aufmischen.
Wenn wir immer mehr Alte werden, warum gibt es da noch keine mir bekannte Gemeinde? Ich denke darüber nach.

Donnerstag 5. Januar 2012

Sturmtief Andrea braust um das Haus mit Regen und Böen. Ich warte mal die Lichtgrenze ab ob ich wenigstens
noch auf die Stundenrunde komme. Die Stundenrunde ist, wie der Name sagt, eine knappe Stunde lang. Einige
Varianten kürzen sie auch ab. Schau meer moal.
Der Präsident hat sich wieder geäußert. Er beabsichtigt im Amt zu bleiben und es auszufüllen. Ausfüllen, ein großes
Wort bei den Vorgängern. Selbst Heinrich Lübke hat es zu seiner Zeit besser gekonnt. Und alle Vorgänger waren
älter und weiser als Herr Wulf.

Mittwoch 4. Januar 2012

Nach einem schönen Lauf von Dunkel nach Hell gehe ich gleich zur Arbeit. Habe es geschafft endlich einen
MP3-Player zu beschaffen. Ein ganz neues Laufgefühl.
Das Laufen im Dunkeln wird allmählich besser. Da ich eh nicht mehr viel Tempo mache, ist es kein großer
Unterschied zum Lauf im Hellen. Sonne ist natürlich schöner, aber die Zeit ist noch nicht danach. Mit diesem
Winter bin ich aber zufrieden. Kann so bleiben. Erinnert mich an frühere Jahre. Wetter ist halt einfach da und
da helfen keine Hiobsszenarien vom Klimawandel. Es ist gut wie es ist. 

Dienstag 3. Januar 2012

Noch ist das Jahr jung und unser Bundespräsidentenamt gerät schon wieder ins Wanken. Das alte Jahr hörte
mit der Diskussion über Wulf auf und das neue beginnt mit dem Paukenschlag das Wulf die Presse; BILD, zum
Schweigen bringen wollte. Man stelle sich da ruft der Präsident an, wie der Landrat von Osnabrück bei der
Lokalpostille um einen unliebsamen Bericht abzuwenden. Unglaublich banal und ich weis nicht was.
Erinnern Sie sich noch an Erich Honecker auf seiner Jagd und die Aussage zum Stand der Republik DDR?
Ähnlich weit weg ist Herr Wulf noch nicht. Aber er hat ein ungeliebtes Amt, verpasst von der Frau Merkel.
Auch hier beweist sich wieder ob ich es bin oder der Bundespräsident oder der Schriftsteller, sie "müssen"
ihren "Job" mögen und verinnerlichen. Machen Sie das nicht, haben sie schon verloren.
Wenn das aber dem Präsidenten dieser Republik passiert hat das schon eine andere Dimension.

Wir brauchen eine neuen Gesellschaftsvertrag!

Sonntag 1. Januar 2012

Neujahrslauf in Leipzig. Gute Vorsätze gibt es keine.

 

impressum

Herbert Oppermann
04277 Leipzig

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